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Edmonton – “Pit Stop”

18. – 30. Juli 2015

Schon bevor wir überhaupt gestartet sind, wussten wir, dass es eine Herausforderung sein würde Ersatzteile zu beschaffen, sollte irgendetwas am Landy kaputt gehen. Es ist nicht so, dass es in Nordamerika keine Land Rover gibt, aber gerade der Defender wurde hier nie verkauft und so findet man auch fast nirgends Ersatzteile dafür. Die einzige Möglichkeit ist, sie von Spezialhändlern zu bestellen und dann geduldig zu warten bis die Post sie liefert…
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Die letzten Reisevorbereitungen

Die erste Märzwoche war ziemlich hektisch für uns – vor allem wegen unserer „Warum heute, wenn man’s auch morgen erledigen kann“ Mentalität, die wir anscheinend beide haben. So blieben viele Dinge buchstäblich auf den letzten Drücker zu erledigen – in unserem Fall in der letzten Woche. Beide waren wir sozusagen von morgens bis abends beim Landy um alles noch rechtzeitig fertig zu bekommen: Weiterlesen

Vordersitze wie neu

Die Sitze in unserem Land Rover sind fertig – richtig fertig! So fertig, dass jedesmal wenn man sich drauf setzt, eine Wolke aus kleinen sich zersetzenden  Schaumstoffteilchen (ähnlich dem alten Dachhimmel) aus irgendwelchen Ritzen quillt und sich auf unserem schönen neuen Teppich verteilt!

Na ja, nach 20 Jahren ist der Schaumstoff eben kaputt, sowohl auf der Sitzfläche als auch in der Rückenlehne. Es gibt nun also 2 Möglichkeiten wenn wir nicht in diesem Zustand fahren wollen: Entweder komplett neue Sitze kaufen (für schlappe 1000,- Euro pro Stück!) oder selbst neu aufpolstern. Wir entscheiden uns für Letzteres, was einiges an Arbeit bedeutet aber dafür nur 10% von dem kostet, was neue Sitze kosten würden.

Nach ein bißchen Recherche, habe ich 2 Firmen gefunden, die Polsterungssets zum selber machen anbieten: Brit Part und Exmoor Trim, wo ich dann schließlich auch bestellt habe – Eine gute Entscheidung wie sich herausgestellt hat. Qualität und Verarbeitung sind wirklich gut. Einzig die Anleitung hätte etwas ausführlicher sein können – aber mit Hilfe von einigen Videos, von denen es ja im Netz genug gibt, habe ich die kniffligen Sachen auch heraus gefunden…

After removing the old fabric I was a bit shocked to see how bad of a shape the foam was in, the photos don’t really do justice to how crappy the old fabric was and how good the new fabric is, you will just have to take my word for it. The condition of the seat foam made me a bit nauseous to be honest and even more happy that we decided to buy the retrim kit.

Der erste Sitz hat 3 Stunden gedauert der zweite dann nur noch 2 Stunden, da jetzt ja schon erfahren :-) Außerdem ist es wesentlich einfacher wenn man bei einigen Stellen zu zweit arbeitet. Nun da die Sitze eingebaut sind, merken wir erstmal so richtig, was das für einen riesen Unterschied macht! Echter Sitzkomfort im Gegensatz zu vorher! Und gut aussehen tuts auch!


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Die letzten 20 Prozent

keep-calm-its-almost-finishedSo langsam nervt es „fast fertig“ zu sagen, aber es ist wirklich FAST fertig. Man könnte sagen, wir halten uns an die berühmte 80/20 Regel. 80% von der Arbeit gingen relativ zügig und jetzt dauern die letzten 20% länger als diese ersten 80%! Und dabei bleibt es ja auch nicht, denn nun da die Zeit bis zu unserer Abreise langsam anfängt knapp zu werden, müssen wir uns auch um unseren Haushalt kümmern (einige von euch werden bestimmt sagen „WAAAS, jetzt erst??“) – vor allem darum Zeug los zu werden, damit wir nur so wenig wie möglich einlagern müssen. Da gibt es ja bestimmte Kellerteile, in die man sich nur selten verirrt, in denen aber Dinge lagern, von denen man schon gar nicht mehr weiß, dass sie einem gehören…

 

 

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Innenausbau und Staufläche

Es gibt ja den schönen Spruch: „The more you know, the less you need“ (Je mehr du weißt, desto weniger brauchst du). So weit so gut, allerdings wissen wir auch, dass je komfortabler wir es uns gestalten, desto besser halten wir uns an unser Budget und je länger können wir unterwegs sein… Weiterlesen

Webasto Standheizung

Keine Frage: In manchen Teilen der Welt kommt der Winter früh und bleibt lange. Unser Howling Moon Zelt ist zwar sehr komfortabel und stabil aber bei Temperaturen um den Gefrierpunkt oder tiefer dauerhaft draußen sein zu müssen kann schon anstrengend sein. Unser Bedürfnis nach Wärme und Gemütlichkeit könnte uns also dazu bringen unser knappes Budget allzu oft für ein Bett im Warmen auszugeben. Eine Lösung ist also eine Standheizung einzubauen und es uns im Landy gemütlich zu machen wenn es draußen ungemütlich wird.

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